Tabil

Tabil ist eine Gewürzmischung aus Tunesien.

Zutaten:

  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Knoblauch, getrocknet und gemahlen
  • 1 TL Harissagewürz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten miteinander mischen.

Vegeta

Vegeta ist eine Gewürzmischung vom Balkan. Sie wird für Suppen, Fleisch. Fisch, Gemüse und Saucen verwendet. Sie verleiht den Gerichten einen gewissen Pfiff.

Vegeta

Vegeta

Zutaten:

  • getrocknetes Suppengrün
  • getrocknete Zwiebeln
  • getrockneter Paprika
  • getrocknete Tomaten
  • getrocknete Petersilie
  • getrockneter Knoblauch
  • getrocknete Chilis
  • getrocknete Steinpilze
  • Meersalz
  • Lammgewürz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zermahlen.

Tipp:

Man kann das Gemüse auch im Backofen trocknen:

  1. Das Gemüse in Stücke schneiden, auf einem Backblech verteilen und im Backofen bei 100°C 3 Stunden trocknen.
  2. Das Gemüse mahlen und mit Salz mischen.

Danke an Edina für das Rezept.

Limo Amani

Limo Amani ist ein typisches Gewürz der persischen Küche und der Küche im Nahen Osten.
Reife Limetten werden in Salzwasser gekocht und anschließend an der Sonne getrocknet. Sie werden entweder ganz oder gemahlen im Handel angeboten.
Die ganzen Früchte werden leicht zerdrückt in Schmorgerichten mitgekocht und verleihen dem Gericht ein frisches säuerliches Aroma.

Türkischer Joghurt

Türkischer Joghurt

Türkischer Joghurt

Das Wort Joghurt hat seinen Ursprung aus dem Türkischen. Yoğurt bedeutet so viel wie „gegorene Milch“. Einer Sage nach haben die Türken früher ihre Milch in Kameltaschen aufbewahrt, wenn sie mit einer Karawane unterwegs waren. Die Milch wurde durch das Hin und Her auf den Kamelen und durch die starke Wärme zu Joghurt.

Aus der türkischen Küche ist der Joghurt nicht wegzudenken. Aus Joghurt wird das Getränk Ayran hergestellt, eine wunderbares Erfrischungsgetränk an heißen Tagen.

Cacik (türkisches Tzaziki) findet man auf jeder Vorspeisenkarte, auch Süzme Yoğurt  wird oft mit einem schönen Glas Raki verzehrt. Der Süzme Yoğurt in ein Tuch gegeben. Die flüssigen Anteile fließen ab und zurück bleibt ein besonders cremiger Joghurt mit hohem Fettgehalt.

Manti (türkische Nudeltäschchen) stellen für manche die italienischen Tortellino in den Schatten, nicht nur der Füllung wegen: unser Geschmackssinn wird von einer Joghurtsauce  betört, die er so leicht nicht mehr vergisst.

Im Winter sollte man natürlich auch auf Joghurt zurückgreifen, um das Immunsystem zu stärken.

Türkischen Joghurt kann man in türkischen Lebensmittelgeschäften kaufen oder selbst herstellen:

Zutaten:

  • 1 Liter frische Milch
  • 1 EL Joghurt

Zubereitung

  1. Die frische Milch erst mal durch einen  Kaffefliter gießen.
  2. Die gesiebte Milch fast bis zum Siedepunkt erwärmen, aber nicht aufkochen.
  3. Die Milch braucht die richtige Gärungstemperatur, damit der Joghurt gelingt. Deswegen muss nach dem Erhitzen warten, bis die Milch auf 45 Grad runtergekühlt ist.
  4. Dann einen EL Joghurt mit Hilfe eines halben EL Wassers in einer separaten kleinen Schüssel umrühren.
  5. Den Joghurt in die Milch geben.
  6. Den Topf zudecken und in zwei bis drei Decken gut einwickeln. Am besten in die Nähe der Heizung oder an einen anderen warmen Ort stellen. Der Topf muss jetzt vier bis sechs Stunden ruhen.
  7. Der selbst hergestellte Joghurt sollte innerhalb 10 Tagen aufgebraucht werden.

Chermoula

Chermoula ist eine marokkanische Marinade für Fisch und Meeresfrüchte. Sie schmeckt aber auch mit Gefügel oder Reis.

Zutaten:

  • 1 Bund Koriander
  • 3 bis 4 Knoblauchzehen
  • Meersalz
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Limettensaft
  • ½ Teeglas Olivenöl
  • ½ TL Harissagewürz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zusammen in einem Mixer pürieren.

Man kann die Chermoula eine Woche im Kühlschrank aufbewahren, wenn man sie in einem sauberen Konservernglas mit einer Schicht Olivenöl bedeckt.

Ahornsirup – der Zucker aus den nordamerikanischen Bäumen

Im Osten Nordamerikas ist der Zuckerahorn beheimatet. Ende Februar, Anfang März, wenn die Nächte noch frostig kalt sind und die Sonnenstrahlen tagsüber schon die Erde erwärmen, beginnen die Ahornbäume ihren Saft aus den Wurzeln in die Knospen zu transportieren.

Jetzt beginnt die Ernte: In den Stamm eines Ahornbaumes, der mindestens 40 Jahre alt sein muss, wird ein kleines Loch gebohrt und ein Zapfhahn gesteckt. Von hier tropft der süße Saft des Ahornbaums in Eimer.

Der Saft wird zu einer cabane à sucre oder sugar shack gebracht, wo er stundenlang zu einem dickflüssigen Sirup eingekocht wird. Man braucht 40 – 50 l Ahornsaft für einen Liter Ahornsirup.

Cabane à sucre oder sugar shack werden die einfachen Holzhütten im Ahornwald genannt, in denen der Ahornsirup hergestellt wird. Am bekanntesten ist wohl die Sucrerie de la Montagne in Rigaud, Quebec.

Hier wird der Ahornsirup nach alter Tradition hergestellt. Man kann die  Sucrerie de la Montagne besichtigen und alles Wissenswerte über die Ahornsirup-Herstellung erfahren.

Es gibt ein Restaurant mit traditionellen Gerichten und Livemusik und einige Gästezimmer. In dem Shop kann man allerlei Ahornsirupprodukte kaufen.

Sucrerie de la Montagne
300, chemin Saint-Georges
Rigaud (Qc) CANADA J0P 1P0
Tél.: +1 450 451 0831

http://www.sucreriedelamontagne.com/

Eigentlich hat der Ahornsirup in der orientalischen Küche nichts zu suchen. Orientalisches Gebäck ist oft in Zuckersirup getränkt und für unseren europäischen Geschmack zu süß. Bei Walnussgebäck kann man den Zuckersirup ganz gut durch den gesünderen Ahornsirup ersetzen. Man ersetzt dabei 100 ml Zuckersirup durch 75 ml Ahornsirup.

Schwimmt da ein Blumenkohl in deiner Milch?

Milchkefir – der Wellness-Drink

Der Tibetanische Kefirpilz sieht aus wie ein Mini-Blumenkohl und fühlt sich gummiartig an. Er ist ein Hefepilz, der Milch über Nacht in ein erfrischendes Getränk mit wertvollen Vitaminen und etwas Kohlensäure verwandelt.

Der Milchkefirpilz hat seine Wurzeln in Tibet. Dort ist er seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Die Geheimnisse seiner Herstellung und die Kefirknolle (der „Blumenkohl“) werden traditionell von Generation zu Generation weitergegeben.

Irgendwann machte sich eine Kefirknolle auf die Reise in den Kaukasus. Hier wird der Kefir in den Dörfern heute noch in in Lederbeuteln kultiviert, die man jeden Tag mit frischer Schafs- oder Stutenmilch auffüllt. Jeder dort trinkt den Kefir, der für Vitalität und Lebensfreude bis ins hohe Alter sorgen soll.

Später zog die Kefirknolle weiter, über das Schwarze Meer nach Osteuropa und auf den Balkan bis zu uns. Milchkefir ist eine gute und gesunde Alternative zu all den gezuckerten Modegetränken, die in den Supermarktregalen stehen.

Inhaltsstoffe:

  • Lactobacillus kefir
  • Lactobacillus acidophilus
  • Lactobacillus bulgaricus
  • Streptococcus lactis
  • Saccharomyces kefir
  • Saccharomyces cerevisiae
  • Candida kefir
  • Vitamin A
  • Vitamine B1, B2, B6 und B12
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Folsäure
  • Niacin
  • Calzium
  • Eisen
  • Jod
  • Kohlensäure
  • Alkohol (0,1 % – 2 %)

Ist Kefir aufgrund seines Alkoholgehalts haram?

Die Gelehrten streiten sich, ob Kefir halal ist oder nicht. Eine Lehrmeinung ist, dass natürlicher Alkohol, der von Natur aus in geringen Mengen in Lebensmitteln wie Obst, Brot und Kefir enthalten ist, halal ist. Eine andere Lehrmeinung besagt, dass, alles, was Alkohol enthält, haram ist.

Herstellung von Kefir:

  1. 500 ml Milch (Zimmertemperatur) in ein verschließbares Glasgefäß (Marmeladenglas, Weckglas) füllen.
  2. 1 EL Kefirknolle dazugeben.
  3. Das Glasgefäß dicht verschließen und bei Zimmertemperatur an einem lichtgeschützten  Ort 24 bis 48 Stunden gären lassen.
  4. Das fertige Kefirgetränk durch ein Plastiksieb in eine Flasche oder ein Glas gießen und in den Kühlschrank stellen.
  5. Die Kefirknolle im Plastiksieb kurz mit kaltem Wasser abspülen und das Gärgefäß mit heißem Wasser ausspülen.
  6. Neuen Kefir ansetzen (Schritt 1 bis 5)

Wichtig:

Der Kefir darf nicht mit Metall in Berührung kommen.

Merguez

Merguez mit Schwerter Senf

Merguez mit Schwerter Senf

Merguez sind scharfe Lammwürstchen aus dem Maghreb. Merguez eignen sich zum Braten und Grillen. Man kann sie auch wie Mettwürstchen im Eintopf kochen oder mit Couscous essen.

Man kann sie hier in Deutschland in marokkanischen Läden kaufen, z. B. in der Münsterstraße in Dortmund oder in der Ellerstraße in Düsseldorf. Man kann die Würstchen aber auch selbst machen. Hierbei ist es wichtig, auf Hygiene zu achten, da man mit rohen Fleisch arbeitet.

Zutaten für ca. 40 Würstchen:

  • 1,5 kg fettes Lammfleisch ohne Knochen
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 ½ EL scharfer Paprika (Pimentón picante)
  • 1 ½ EL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 ½ EL Paprika edelsüß
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 EL Harissagewürz
  • 1 ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 ½ EL Meersalz
  • Schafsdarm

Vorbereitung des Darmes:

  1. Den Darm kann man beim Metzger gesäubert in einer Salzlake kaufen.
  2. Eine Schüssel mit Wasser füllen und den Darm hineinlegen.
  3. Den Anfang des Darmes suchen und das offene Ende ein paar mal durch das Wasser ziehen. Im Darm entsteht dadurch eine Wasserblase.
  4. Den Darm nach und nach aus dem Wasser ziehen, so dass sich die Wasserblase bewegt und das Salz heraus wäscht.
  5. Denselben Vorgang noch mal wiederholen.
  6. Den Darm über die Tülle des Wurstaufsatzes ziehen und mit der Wurstmasse füllen.

Zubereitung der Würste:

  1. Das Lammfleisch grob würfeln und mit den Gewürzen mischen.
  2. Das Fleisch über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag alles zweimal durch den Fleischwolf drehen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.
  4. Die Wurstmasse in den vorbereiteten Darm füllen. Am besten wurstet man zu zweit. Einer füllt oben die Wurstmasse nach und drückt. Der andere zieht unten den Darm nach.
  5. Den gefüllten Darm bei der gewünschten Länge abdrehen.

Advieh

Advieh ist eine typisch iranische Gewürzmischung, die für Ghorescht-Gerichte und Saucen verwendet wird.

Zutaten:

  • 4 EL Rosenblüten, gemahlen
  • 4 EL Zimt, gemahlen
  • 1 EL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • ½ TL Nelken, gemahlen
  • 1 EL schwarzer Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 2 EL Kurkuma, gemahlen
  • 1 EL Limo Amani, gemahlen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten mischen und in einem Glas mit Schraubdeckel an einem dunklen und trockenen Ort lagern.

Crema de Almendras

Crema de Almendras ist ein Lebensmittel aus Spanien, das aus gemahlenen Mandeln, Zucker und Wasser besteht.

Crema de Almendras ist cholesterin- und glutenfrei und eignet sich als Milchersatz für Menschen mit Laktose-Intoleranz.

Man kann sie als Brotaufstrich, für Süßspeisen, zum Backen und  zum Süßen von Getränken verwenden.