Türkischer Joghurt

Türkischer Joghurt

Türkischer Joghurt

Das Wort Joghurt hat seinen Ursprung aus dem Türkischen. Yoğurt bedeutet so viel wie „gegorene Milch“. Einer Sage nach haben die Türken früher ihre Milch in Kameltaschen aufbewahrt, wenn sie mit einer Karawane unterwegs waren. Die Milch wurde durch das Hin und Her auf den Kamelen und durch die starke Wärme zu Joghurt.

Aus der türkischen Küche ist der Joghurt nicht wegzudenken. Aus Joghurt wird das Getränk Ayran hergestellt, eine wunderbares Erfrischungsgetränk an heißen Tagen.

Cacik (türkisches Tzaziki) findet man auf jeder Vorspeisenkarte, auch Süzme Yoğurt  wird oft mit einem schönen Glas Raki verzehrt. Der Süzme Yoğurt in ein Tuch gegeben. Die flüssigen Anteile fließen ab und zurück bleibt ein besonders cremiger Joghurt mit hohem Fettgehalt.

Manti (türkische Nudeltäschchen) stellen für manche die italienischen Tortellino in den Schatten, nicht nur der Füllung wegen: unser Geschmackssinn wird von einer Joghurtsauce  betört, die er so leicht nicht mehr vergisst.

Im Winter sollte man natürlich auch auf Joghurt zurückgreifen, um das Immunsystem zu stärken.

Türkischen Joghurt kann man in türkischen Lebensmittelgeschäften kaufen oder selbst herstellen:

Zutaten:

  • 1 Liter frische Milch
  • 1 EL Joghurt

Zubereitung

  1. Die frische Milch erst mal durch einen  Kaffefliter gießen.
  2. Die gesiebte Milch fast bis zum Siedepunkt erwärmen, aber nicht aufkochen.
  3. Die Milch braucht die richtige Gärungstemperatur, damit der Joghurt gelingt. Deswegen muss nach dem Erhitzen warten, bis die Milch auf 45 Grad runtergekühlt ist.
  4. Dann einen EL Joghurt mit Hilfe eines halben EL Wassers in einer separaten kleinen Schüssel umrühren.
  5. Den Joghurt in die Milch geben.
  6. Den Topf zudecken und in zwei bis drei Decken gut einwickeln. Am besten in die Nähe der Heizung oder an einen anderen warmen Ort stellen. Der Topf muss jetzt vier bis sechs Stunden ruhen.
  7. Der selbst hergestellte Joghurt sollte innerhalb 10 Tagen aufgebraucht werden.